DON BOSCO

Kurze Daten über den Johannes (Giovanni) Bosco (Don Bosco), Hl.

Geboren:     16. August.1815 in der Nähe von Turin

Gestorben:  31. Januar.1888 zugleich auch der Gedenktag

Patronat :    Der Schüler, Jugend, Jugendseelsorger, Katholischen Verlage

Seligsprechung:  1929

Heiligsprechung: 1934

Don Bosco hatte viele Berufe, wie sie kein anderer hatte.

Das Werk und Leben des Heiligen Don Bosco

Johannes Bosco stammte aus dem italienischen Dorf Becchi in der Nähe der Stadt Turin. Er wurde am 16. August 1815 als armer Bauernsohn geboren und musste deshalb später ziemlich kämpfen, bis er sich seinen großen Wunsch erfüllen konnte: Priester zu werden. Nach der Priesterweihe wurde Johannes Pfarrer in Turin.  Als er dort die große Not der armen Familien und der vielen verwahrlosten Straßenkinder sah, war er entsetzt und traurig. Die Begegnung mit einem verwahrlosten Jugendlichen in der Sakristei am 8. Dezember 1841 wird als Geburtsstunde seines Jugendwerkes gesehen. Diesen Jugendlichen bot er seine Hilfe an. Am folgenden Sonntag brachte der Jugendliche noch sechs Freunde mit, die auch kein zu Hause hatten.Das war aber nur der Anfang. Schon bald waren es Hunderte, die zu Johannes strömten. Er kochte für sie, sang mit ihnen. Die Buben waren schwer beeindruckt von Johannes Bosco, denn er hatte Kraft wie ein Bär und konnte sogar Hufeisen mit der Hand verbiegen. Nicht nur das: Er beherrschte auch die tollsten Zaubertricks, tanzte auf dem Seil und schluckte Feuer. Aber wenn dann alle ruhiger wurden und um ihn herum saßen, dann erzählte Johannes ihnen von Jesus Christus und erklärte ihnen die Wunder des Glaubens. Und er feierte den Gottesdienst mit ihnen. Das war seine Art von Jugendarbeit, und sie war sehr erfolgreich. Überall nannte man Johannes jetzt "Don Bosco", was die besondere Achtung ausdrückte, die die Menschen vor ihm hatten.

Bald errichtete Johannes Bosco auch die ersten Jugendheime. Dann begann er, sich auch noch um die Berufsausbildung seiner Jungen zu kümmern. Die Arbeit wurde mehr und mehr. Als ihm klar wurde, dass er das alles nicht mehr allein schaffen konnte und dringend Helfer brauchte, rief Johannes Gleichgesinnte zu sich und gründete einen Orden. Nach seinem großen Vorbild Franz von Sales nannte er die neue Gemeinschaft "Orden der Salesianer Don Boscos".

Johannes arbeitete nun Tag und Nacht. Er schlief höchstens vier, fünf Stunden und kümmerte sich überhaupt nicht um seine Gesundheit. Seine Mutter Margherita, die ihm bei der Arbeit half, machte sich immer größere Sorgen um ihn. Tatsächlich wurde Johannes schwer krank, und da er ja schon ziemlich schwach war, erholte er sich nicht mehr. Als Don Bosco am 31. Januar.1888 starb, weinte die ganze Stadt. Auch seine Jungen schämten sich ihrer Tränen nicht. Am Ostersonntag 1934 wurde er von Papst Pius XI. heilig gesprochen.

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von Jan Kolars und Josef Ponigl 

 

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